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Projekt „Telling Stories“

Die Gesamtzahl aller Flüchtlinge und Menschen in fluchtähnlichen Zuständen liegt nach Angaben des Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen bei über 45 Millionen. Hinter diesen Zahlen verbergen sich Millionen Einzelschicksale. Manche dieser Flüchtlinge suchen in sicheren Staaten Asyl, andere bemühen sich nach langen Jahren im Exil um Rückkehr in ihr Herkunftsland. Einige haben keine Papiere, sind staatenlos und halten sich illegal in den Ländern auf.

Ursachen für eine Flucht – für das Verlassen der Heimat – sind unterschiedlich. Viele fliehen aufgrund von Bürgerkriegssituationen, betroffen davon sind derzeit der Nahe Osten, aber auch Burundi, Sudan, Süd-Sudan und die zentralafrikanische Republik. Viele Frauen fliehen, weil sie beschnitten oder zwangsverheiratet werden sollen. Homosexuelle Menschen fliehen, weil sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung gefoltert oder hingerichtet werden. Andere fliehen, weil sie für ihre Überzeugungen inhaftiert, misshandelt oder getötet werden. Viele Menschen werden aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu sozialen, religiösen oder ethnischen Gruppen geächtet und verfolgt.

Deutschland ist mittlerweile eines der beliebtesten Einwanderungsländer geworden. Die Öffnung der Grenze für die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten im Sommer 2015 hat diesen Effekt noch verstärkt. Noch vor wenigen Jahren schien undenkbar, dass Deutschland aus den Schatten seiner Vergangenheit heraustritt, dazu in einem solchen Ausmaß. So wurde es zum Sehnsuchtsort für viele Menschen aus aller Welt. Deutschlands politische und wirtschaftliche Stabilität ist für viele attraktiv, denn sie garantiert sozialen Frieden, Arbeitsplätze und Zugang zu Bildung.

Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate zeigten, dass das Thema Einwanderung in der Debatte über mögliche Folgen der sozialen und demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt. Wie also kann Integration gelingen? Als eine sich multikulturell entwickelnde Gesellschaft steht Deutschland vor der großen Herausforderung, ein buntes, friedliches Miteinander zu leben und Flüchtlinge und Migranten nachhaltig zu integrieren – zum Wohle aller Beteiligten.

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